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Writing and Publishing in the Law of the ECHR and other International Human Rights Systems:
A Workshop for Early Career Researchers

15-16 Dezember 2025 (Hybrid), Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz, Kerpener Str. 30 50937 Köln

Hintergrund und Umfang des Workshops 

In den letzten Jahren hat sich der Druck auf die Menschenrechtsgesetzgebung und die damit verbundenen Institutionen verstärkt. Die Herausforderungen, die sich aus dem Rückzug der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit, der Digitalisierung, der Migration und den globalen Umweltkrisen ergeben, haben internationale Menschenrechtsgerichte und -tribunale dazu gezwungen, strategische Antworten zu entwickeln. In der Zwischenzeit haben Staaten auf die Reform von Menschenrechtsverträgen gedrängt und sind in einigen Fällen sogar ganz aus diesen Verträgen ausgestiegen. Angesichts der Bedeutung dieses Diskurses haben sich junge Menschenrechtsforscher an die Spitze der Forschung zu diesen Phänomenen gesetzt und ihre Forschungsprojekte auf Menschenrechtsgerichtshöfe und -tribunale - entweder einzeln oder im Vergleich - und ihre jeweiligen Reaktionen konzentriert. Die Akademie für Europäischen Menschenrechtsschutz (Universität zu Köln) freut sich, einen kommenden Workshop ankündigen zu können, der sich auf den Prozess des Schreibens und Publizierens im Kontext der EMRK und anderer internationaler Menschenrechtsverträge konzentriert, insbesondere auf die institutionellen Antworten auf diese Herausforderungen, mit dem übergeordneten Ziel, diese Forscher in die Lage zu versetzen, die Sichtbarkeit und Wirkung ihrer Arbeit in ihren jeweiligen Bereichen zu erhöhen.

Der theoretische Teil des Workshops wird sich insbesondere auf folgende Herausforderungen konzentrieren: Wie können Forschende sich mit Rechtsvergleichung und den Perspektiven anderer internationaler Menschenrechtssysteme auseinandersetzen? Wie verfasst man Artikel zur EMRK aus einer kritischen Perspektive? Welche Arten von Veröffentlichungen über die EMRK und andere Menschenrechtssysteme wecken das Interesse von HerausgeberInnen von Zeitschriften und Buchreihen? Was lesen RichterInnen bzw. Mitglieder internationaler Menschenrechtsgremien?

Mit dem Workshop werden mehrere Ziele verfolgt. Er soll eine Reihe von Fragen behandeln, die für effektive Publikationsstrategien im Recht der EMRK und anderer internationaler Menschenrechtssysteme von zentraler Bedeutung sind. Außerdem soll er Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit geben, in kleinen Gruppen über ihre laufenden Arbeiten zu diskutieren. Diese Arbeiten sollten zwar mit dem allgemeinen Thema der Menschenrechte in Zusammenhang stehen, doch sind Beiträge aus verschiedenen Disziplinen und/oder mit vergleichenden oder kritischen Perspektiven sehr willkommen. Schließlich soll der diesjährige Workshop nach dem Eröffnungsworkshop im Februar 2024 das Netzwerk von Wissenschaftlern, die in diesem Bereich arbeiten, erweitern und so ein regelmäßiges Forum für den Austausch von Ideen und bewährten Veröffentlichungspraktiken schaffen.

Aufruf zur Einreichung von Beiträgen

Wir bitten um Beiträge von Nachwuchswissenschaftlern (im weitesten Sinne), die sich mit Menschenrechtsgesetzen und Grundrechten sowie mit anderen Disziplinen wie Philosophie, Geschichte, Politikwissenschaft, Soziologie und Anthropologie befassen und sich mit den verschiedenen Herausforderungen befassen, denen internationale Menschenrechtssysteme gegenüberstehen. Die Einreichungen können sich auf ein bestimmtes Menschenrechtssystem konzentrieren und/oder einen vergleichenden Ansatz in ihrer Forschung verfolgen. Neben den akademischen Leistungen wird der Auswahlausschuss bei der Auswahl auch Faktoren wie Vielfalt und geografische Vertretung berücksichtigen.

Die Einreichungen sollten in einem einzigen Word- oder PDF-Dokument erfolgen und Folgendes enthalten: 

  1. Lebenslauf (einschließlich einer Liste der Veröffentlichungen, falls zutreffend; max. 2 Seiten);  
  2. Motivationsschreiben (max. 300 Wörter), in dem erklärt wird, wie der Workshop dazu beitragen könnte, die Herangehensweise an das Schreiben und Publizieren zu verbessern und die wissenschaftliche Karriere voranzutreiben;
  3. Angabe, ob der Bewerber persönlich oder online teilnehmen möchte;
  4. Optional: Zusammenfassung der Arbeit, die in kleinen Gruppen diskutiert werden soll (z. B. Buchprojektvorschlag, Artikel, Finanzierungsantrag, Policy Brief), zu der die Bewerber ein Feedback erhalten möchten (max. 500 Wörter). Dies ist kein obligatorischer Bestandteil des Bewerbungsverfahrens und hat keinerlei Einfluss auf die Auswahl. Wir begrüßen Bewerbungen auch von Teilnehmern, die nicht an den Gruppensitzungen teilnehmen möchten.

Die Bewerbungen sind bis zum 12. Oktober 2025 (Wichtiger Hinweis - Frist wurde verlängert) per E-Mail an publishing-humanrights(at)uni-koeln(dot)de zu richten.

Erfolgreiche Bewerber erhalten Ende Oktober eine schriftliche Annahmebestätigung. Der Workshop findet auf Englisch statt. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos, aber die Teilnehmer sind selbst für ihre Reise- und Unterbringungsvorkehrungen verantwortlich (falls sie persönlich in Köln teilnehmen). Zur Erleichterung dieser Kosten ist ein Beginn am späten Nachmittag (14 Uhr) am Montag, den 15. Dezember 2025 und ein Ende am späten Nachmittag (14 Uhr) am Dienstag, den 16. Dezember 2025 vorgesehen.

Weitere Fragen zum Workshop richten Sie bitte an publishing-humanrights(at)uni-koeln(dot)de.

OrganisatorInnen: Angelika Nußberger; Nikos Vogiatzis; Reza Khabook; Joseph Finnerty; Vandita Khanna; Franziska Michel; Matthias Hermes

Downloaden Sie die den call for applications zum Workshop hier.