Christoph Weilhartner
Christoph Weilhartner ist Universitätsassistent (prae doc) am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, wo er am Lehrstuhl von Herrn Univ.- Prof. Dr. Michael Lysander Fremuth promoviert. Neben seiner Lehr- und Publikationstätigkeit an der Universität Wien forscht er am Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte zu seinem Dissertationsvorhaben und anderen völker- und verfassungsrechtlichen Themen.
Christoph studierte Rechtswissenschaften sowohl an der Universität Wien als auch der Université Panthéon-Assas (Paris II). Außerdem schloss er ein Studium der Philosophie an der Universität Wien ab. Im Laufe seiner Studienzeit wurde er mit mehreren Leistungsstipendien der Universität Wien und der Hochschulstipendienstiftung für die Hörer der Rechte ausgezeichnet
Arbeitserfahrungen sammelte er bereits durch seine frühere Tätigkeit als Studienassistent am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht sowie als Projektassistent am Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte. Außerhalb der Wissenschaft absolvierte er berufliche Stationen in den USA und Kanada im Rahmen von Unternehmenspraktika, ein Verwaltungspraktikum bei der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde in Wien und ein Volontariat bei der Außenwirtschaft Austria in Athen.
Mit seinem Dissertationsvorhaben untersucht Christoph die Sanktionierung von Gotteslästerung am Beispiel von staatlichen Blasphemieverboten aus menschenrechtlicher Perspektive. Im Zentrum steht eine Judikaturanalyse der einschlägigen Rechtsprechung des EGMR zum Spannungsfeld zwischen Meinungs- und Religionsfreiheit im Kontext von Gotteslästerung.