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Zweigstelle Köln/Bonn der DGO

Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (kurz: DGO) ist der größte Verbund für Osteuropaforschung im deutschsprachigen Raum. Sie bietet nicht nur eine Plattform zur Diskussion von Kultur, Politik und Wirtschaft in Ostmittel- und Osteuropa, sondern vermittelt auch Wissen über und Kontakte nach Osteuropa. Die DGO ist ein überparteilicher gemeinnütziger Verein, deren Mitglieder aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur kommen.

Neben ihrer Geschäftsstelle in Berlin hat die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde über 20 Zweigstellen in Universitätsstädten. Sie dienen als regionale Plattformen des Ost-West-Dialogs.

Der Kölner Teil der Zweigstelle Köln/Bonn ist seit 2021 am Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung der Universität zu Köln angesiedelt und wird von Professorin Angelika Nußberger geleitet. Der Bonner Teil der Zweigstelle ist unter Leitung von Professor Martin Aust an die Abteilung für Osteuropäische Geschichte des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn angebunden.

Kommende Veranstaltungen

Die Zweigstelle Köln/Bonn organisiert regelmäßig Veranstaltungen zu osteuropabezogenen Themen mit deutschen und ausländischen Gästen. Zur Aufnahme in den Verteiler senden Sie bitte eine E-Mail an laura.jaeckelSpamProtectionuni-koeln.de. Alle Veranstaltungen der DGO-Geschäftsstelle sowie der DGO-Zweigstellen finden Sie hier

[VERSCHOBEN] Lesung und Gespräch mit Olesya Khromeychuk zu "A Loss: The Story of a Dead Soldier Told by His Sister" im Lew Kopelew Forum

Die für den 8. März 2022 um 19 Uhr geplante Lesung sowie das Gespräch mit Olesya Khromeychuk wird aufgrund der jüngsten Entwicklungen in der Ukraine verschoben. Unsere Vortragende, die Direktorin des Ukrainischen Instituts in London Dr. Olesya Khromeychuk, ist anderweitig terminlich gebunden und hat zurzeit leider keine Möglichkeit, die Veranstaltung, weder in Präsenz noch online, durchzuführen. Wir werden die geplante Buchvorstellung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen und geben den neuen Termin rechtzeitig bekannt. Wir bedauern diese Entwicklung sehr und hoffen auf Ihr Verständnis.

Moderation: Robert Baag, freier Journalist mit Osteuropa-Schwerpunkt
Konsekutives Dolmetschen aus dem Ukrainischen ins Deutsche von Nadja Simon

Die Historikerin und Autorin Dr. Olesya Khromeychuk wird aus ihrem im Oktober 2021 auf Englisch erschienen Buch „A Loss. The Story of a Dead Soldier Told by His Sister” lesen. Das Buch ist die Geschichte eines Todesfalls unter vielen im Krieg in der Ostukraine. Die Autorin ist Kriegshistorikerin, deren Bruder 2017 als Soldat der ukrainischen Streitkräfte an der Front getötet wurde. Olesya Khromeychuk nimmt den Blickwinkel einer Zivilistin und einer Frau ein – Perspektiven, die in Kriegsberichten eher vernachlässigt werden – und konzentriert sich auf die Geschichten, die sich weit weg vom Kriegsgebiet abspielen.

Durch eine Kombination aus persönlichen Erinnerungen und Essay versucht Khromeychuk, ihren Lesern die private Erfahrung dieses seit Jahren andauernden Krieges im Herzen Europas und die private Erfahrung des Krieges an sich näher zu bringen. Dieses Buch wird jeden ansprechen, der mit Trauer und dem Schock über den plötzlichen Verlust eines geliebten Menschen zu kämpfen hat. Das Plakat der Veranstaltung finden Sie hier.

In Kooperation mit dem Lew Kopelew Forum, Köln und mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulats der Ukraine in Düsseldorf!

Vergangene Veranstaltungen

Podiumsdiskussion zum Thema "The Situation of Women and LGBTIQ+ in Poland. Perspectives on the Recent Women's Strike"

Kontakt

Laura Jäckel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung

Klosterstr. 79 D
50931 Köln

Telefon +49 221 470-2097
E-Mail laura.jaeckel(at)uni-koeln.de


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