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Aktuelles

Stellenanzeige

Die Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz der Universität zu Köln (Professorin Dr. DDr. h.c. Angelika Nußberger M.A.) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, voraussichtlich zum 15. August 2022, eine studentische Hilfskraft (SHK) (m/w/d) für eine Beschäftigung im Umfang von 8 Stunden pro Woche. Sämtliche relevanten Informationen finden Sie hier.

Prof. Dr. Angelika Nußberger ist Finalistin der „40 over 40 – Germany’s Most Inspiring Women“ 2022

Prof. Dr. Angelika Nußberger ist eine der Finalistinnen des "Listicles" „40 over 40 – Germany’s Most Inspiring Women“ 2022. Präsentiert wird die Liste seit 2020 vom Online-Magazin Fe:maleOneZero gemeinsam mit der HypoVereinsbank.

„40 over 40“ versteht sich als Ergänzung zu den bestehenden Listicles von „Forbes“ (30 under 30) und Capital (40 unter 40). Mit dieser Initiative will Fe:maleOneZero beeindruckende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Medien und Kultur auszeichnen. Im vergangenen Jahr wurden unter anderem BioNTech-Gründerin Özlem Türeci, Außenministerin Annalena Baerbock sowie EU-Kommissionspräsidentin Dr. Ursula von der Leyen ausgezeichnet.

Veranstaltungsaufzeichnung: Russlands Angriff auf die Ukraine und die Zukunft des Völkerrechts

Im Rahmen einer von der Kölner Juristischen Gesellschaft organisierten Veranstaltung haben Frau Professorin Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Angelika Nußberger M.A. und Herr Professor Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Claus Kreß, LL.M. (Cambridge) die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf die Zukunft der völkerrechtlichen Ordnung beleuchtet.

Sie finden den Link zum Video hier.

Prof. Dr. DDr. Angelika Nußberger im Podcast Literatur und Politik

Frau Prof. Dr. DDr. Angelika Nußberger war zu Gast im Podcast Literatur und Politik von der hessischen Landeszentrale für politische Bildung und sprach mit Mechthild Harting von der FAZ. Thema des Podcasts waren die Menschenrechte und es wurde über die Bedeutung und Wirkmacht der Menschenrechte am aktuellen Beispiel des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine diskutiert. Darüber hinaus ging es in dem Gespräch um die historische Entwicklung der Menschenrechte und ihren Wirkungsbereich im alltäglichen Leben.

Sie können den Podcast hier hören oder bei den einschlägigen Anbietern.

Aktuelle Einordnungen der Ukraine-Krise durch Mitglieder der Akademie

Am 24. Februar 2022 haben russische Streitkräfte einen militärischen Angriff auf die Ukraine begonnen. Sie marschierten von mehreren Seiten in das Land ein und drangen unter anderem bis zur Hauptstadt Kiew vor. Dort, wie in vielen anderen Landesteilen, finden zurzeit schwere Gefechte statt. Russland soll ein zivil genutztes Atomkraftwerk unter seine Kontrolle gebracht haben. Trotz mehrfacher Verhandlungen ist ein Ende des Konflikts nicht absehbar.

Zur aktuellen Situation in der Ukraine hat die Kölner Völkerrechtlerin Frau Professorin Angelika Nußberger, Spezialistin für osteuropäisches Recht und Slawistin, in der Presse Stellung bezogen. Die Einschätzungen der Direktorin der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz und ehemaligen Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte reflektieren die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte und zeigen die Auswirkungen des Konflikts auf die Friedensarchitektur in Europa und der Welt auf.

  • Kommentar für F.A.Z. Einspruch: "Können wir noch an Europas Werte glauben?" vom 24.2.2022 (Link)
  • Interview mit Reinhardt Müller in einer Sonderfolge des „F.A.Z. Einspruch“-Podcasts vom 28.2.2022 (Link)
  • Interview mit Wolfgang Janisch für die Süddeutsche Zeitung vom 2.3.2022 (Link)
  • Gespräch im rbb-Kultur mit Frank Meyer zum möglichen Umgang der internationalen Justiz mit dem Fall Putin vom 5.3.2022 (Link, ab Minute 49:00)
  • Interview mit Elif Şenel für den WDR 5 "Neugier genügt"  über die aktuell eingeleiteten bzw. laufenden Verfahren in Deutschland, auf europäischer und auf internationaler Ebene wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine auch unter Berücksichtigung von Durchsetzungsschwierigkeiten der internationalen, konsensgestützen Regelungen vom 10.3.2022 (Link)
  • F.A.Z.-Artikel "Von Gorbatschow zu Orwell" über die Entwicklungen in Russland seit den Achtzigern vom 10.3.2022 (Link)
  • Russischsprachiges Interview mit Roman Goncharenko für die Deutsche Welle vom 10.3.2022 (Link)
  • Podcast "Der Ukraine-Krieg und das Völkerrecht" mit Jörg Klußmann vom 22.04.2022 (Link)

Bereits am 24.2.2022 veröffentlichte unsere Wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Julia Miklasová eine Einordnung der Anerkennung der Separatistengebiete in der Ukraine durch Russland auf dem Völkerrechtsblog. (Link)

Studierende qualifizieren sich für die Finalrunde der Helga Pedersen Moot Court Competition

Zum ersten Mal seit seinem zehnjährigen Bestehen nimmt ein Team der Universität zu Köln an der Helga Pedersen Moot Court Competition (HPMCC) teil. Das vierköpfige Team, bestehend aus Kölner Jurastudierenden, konnte sich dabei für die Finalrunde in Straßburg qualifizieren.

Der Moot Court wird von der European Law Students‘ Association (ELSA) in Zusammenarbeit mit dem Europarat, der europäischen Gesellschaft für Menschenrechte und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte organisiert. Der Moot Court behandelt aktuelle Themen im Rahmen der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK). Dieses Jahr liegt der Fokus auf einer möglichen rechtlichen Verantwortung von Staaten für die Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere wenn diese sich durch immer häufigere Extremwetterereignisse materialisieren.

Das Team, bestehend aus Greta Maria Goss, Karin Schröder, Philipp Terfurth und Sharon Woamede, konnte sich nach der Schriftsatzphase und der digitalen Regionalrunde Mitte März 2022 für die Finalrunde im Mai 2022 in Straßburg qualifizieren. Unter über 60 europäischen Teams in drei Regionalrunden wurden die besten 18 Teams durch die Bewertung der Schriftsätze und der mündlichen Vorträge ausgewählt, um im Finale gegeneinander anzutreten. Dem Gewinnerteam der Finalrunde, die in den Räumen des Europarates und des EGMRs stattfinden wird, winkt ein Praktikum am Gerichtshof.

Tatkräftig unterstützt werden die Kölner Studierenden durch ihre beiden Coaches Lisa Kujus und Frederic Kupsch, die gleichzeitig Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen an der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz sind. Wir wünschen dem Team viel Erfolg in Straßburg! 

Nähere Informationen zum Team sowie Bewerbungsinformationen für die Teilnahme am Moot Court im Wintersemester 2022/23 finden Sie hier.

Veranstaltung: Russlands Angriff auf die Ukraine und die Zukunft des Völkerrechts

Die Kölner juristische Gesellschaft lädt zur Veranstaltung "Russlands Angriff auf die Ukraine und die Zukunft des Völkerrechts" ein. Referenten sind Prof. Kreß und Prof. Nußberger.

Professor Kreß lehrt Straf- und Völkerrecht an der Universität zu Köln. Sein Forschungsschwerpunkt betrifft das Völkerrecht der Friedenssicherung in einem weiten Sinn. Seit Ende 2019 ist er im Fall Gambia gegen Myanmar Richter ad hoc am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. 2021 wurde er u.a. zum Special Adviser des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs für das Verbrechen der Aggression ernannt.

Professorin Nußberger lehrt Verfassungs- und Völkerrecht an der Universität zu Köln. Ihre Forschungsgebiete sind Menschenrechte und Rechtsentwicklungen in Mittel- und Osteuropa; von 2011 bis 2019 war sie Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, die letzten drei Jahre dessen Vizepräsidentin. Sie ist u.a. Mitglied der sog. Venedig-Kommission des Europarats (Europäische Kommission für Demokratie durch Recht).

Beide werden den Ukrainekrieg und seine Vorgeschichte völkerrechtlich einordnen sowie auf die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft und der europäischen und internationalen Gerichte eingehen. Die aktuellen Entwicklungen bis zum Vortragsabend werden nach Möglichkeit in die Betrachtung einbezogen. Die beiden Referate werden in wechselnder Rede vortragen. Im Anschluss an die Referate ist eine Aussprache vorgesehen.

Die Veranstaltung wird online gestreamt. Sie endet spätestens um 21.30 Uhr. Sie finden den Link zur Seite der Kölner juristischen Gesellschaft hier.

Russland und die Zukunft des Europarates

Frau Professorin Dr. DDr. h.c. Angelika Nußberger war eingeladen zur Veranstaltung Russland und die Zukunft des Europarates. 

Fragestellung des Gesprächs:

Die Russische Föderation ist nach ihrer Aggression gegen die Ukraine aus dem Europarat ausgeschlossen worden. Welche Auswirkungen hat der Austritt Russlands auf das russische Volk, den Europarat selbst und das umfassendere System des Schutzes durch die Europäische Menschenrechtskonvention? Besteht die Gefahr einer Ansteckung anderer problematischer Staaten, und welche Maßnahmen sollten Staaten, die die Werte des Europarats unterstützen, jetzt ergreifen?

Sehen Sie die gesamte Aufzeichnung vom 30.03.2022 hier.

Putins Angriffskrieg auf die Ukraine. Historische, politische und völkerrechtliche Einordnungen

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht mit dem russischen Angriff auf die Ukraine wieder Krieg in Europa. Der Angriffskrieg des russischen Präsidenten Putin bedroht dabei nicht nur die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine, sondern gleichzeitig fundamentale Prinzipien der internationalen Ordnung seit 1945. In der öffentlichen Podiumsdiskussion ordnen die Historikerin und Spezialistin für osteuropäische Geschichte, PD Dr. Kirsten Bönker, die ehemalige Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, Professorin, Dr. Angelika Nußberger, der Historiker und Professor für Internationale Geschichte und historische Friedens- und Konfliktforschung, Professor Dr. Fabian Klose, sowie der Völkerrechtler und Sonderberater des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs, Professor Claus Kreß, die russische Aggression gemeinsam in einen breiteren historischen, politischen und völkerrechtlichen Rahmen ein. Moderiert wird die Diskussion vom Historiker Prof. Dr. Habbo Knoch von der Universität zu Köln.

Sehen Sie die gesamte Aufzeichung vom 15.03.2022 mit Prof. Dr. DDr. h.c. Angelika Nußberger hier.

 

Seminar: Menschen mit Behinderung in bewaffneten Konflikten

Am 01.04.2022 findet das Seminar "Menschen mit Behinderung in bewaffneten Konflikten" in englischer Sprache online statt.

Moderiert wird das virtuelle Seminar von der Direktorin der Akademie für Europäischen Menschenrechtsschutz, Prof. Dr. Dr. h.c. Angelika Nußberger zusammen mit der Behindertenrechtsforscherin Lilit Grigoryan. Zu den eingeladenen Referenten gehören die Ombudsleute der Ukraine
und Armenien.

Sie finden den Fyler zum Seminar sowie Informationen zur Anmeldung hier.